Mit den Heimatvertriebenen nach dem 2. Weltkrieg entstand die Kath. Gemeinde. Die Zahl der Katholiken stieg in den folgenden Jahren rapide an. Sie hielten zusammen, waren aktiv und beteiligten sich in den verschiedenen Vereinen und am Gemeindeleben. Man kam mit der Zeit zu dem Entschluss, eine eigene Kirche und einen Pfarrsaal zu bauen um den Glauben im Alltag leichter leben zu können.

Mit Erlass vom 04.06.1965 erteilte Bischof Dr. Carl Joseph Leiprecht die Genehmigung zum Bau einer Katholischen Kirche in Ellhofen.

Nach der Planung war die Erstellung einer Kirche sowie ein Jugendraum-Anbau und ein Turm vorgesehen. Vom Bau des Turmes wurde zunächst abgesehen.

Die Kirche wurde auf einem parkähnlichen Gelände an der Süd-/Lerchenstraße erstellt. 4500 Quadratmeter groß ist der Grund und Boden, worauf der Herrenberger Architekt Wilhelm Frank und sein einheimischer Kollege Wilhelm Strohhäcker ein neues Gotteshaus mit den Maßen 16 x 25 Meter und einen Jugendraum von nahezu 100 Quadratmetern erbauten. Eine schmucke, neuzeitliche Kirche mit Satteldach und 300 Sitzplätzen war entstanden.

Die Konsekration der neuen Kirche erfolgte am 02.12.1967 durch den inzwischen verstorbenen Bischof von Rottenburg Dr. Carl Joseph Leiprecht.